Leprechaun


Leprechaun

ist ein Wesen aus der irischen Mythologie.



Es handelt sich um ein kleines trollartiges Wesen oder einen Kobold.

Meist wird er in grüner Kleidung und mit roten Haaren dargestellt.

Er ist circa 60 bis 90 cm (2-3 Fuß) groß.

Das Wort Leprechaun ist eine Abwandlung des gälischen Begriffs für kleine Körper,

weshalb man sie auch little people (kleines Volk) nennt.


Leprechaun zählt sein Gold



Der Leprechaun wird meistens als mehr oder weniger griesgrämig, vor allem als scheu dargestellt.

Anders als andere Märchenwesen wollen sie mit Menschen nichts zu tun haben.

Sie wollen nicht helfen, wie etwa Heinzelmännchen, oder Schabernack treiben, wie Kobolde -

sondern schlichtweg in Ruhe gelassen werden.

Sie werden als eigenbrötlerische, dissoziale, jedoch sehr hart arbeitende Wesen dargestellt.

Oft findet man sie hinter Büschen, wo sie Pfeife rauchen oder Schuhe herstellen.

Es wird erzählt, dass sie die ganze Märchenwelt mit Schuhen beliefern.

Sie sollen am Fuße des Regenbogens Unmengen von Gold vergraben haben.

Neben der Schusterei sollen sie auch gute Bankiers sein. Sie sind die einzigen Fabelwesen, die als geizig gelten.

Außerdem wird ihnen die Fähigkeit zugeschrieben, mit anderen übernatürlichen Wesen

-wie beispielsweise Einhörnern oder Elfen - kommunizieren zu können.

Der Leprechaun gilt neben dem Kleeblatt als Wahrzeichen Irlands.






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